Alltägliches

Kolumne: Fischerei macht Birnenbrei

Fischerei im Bild, viele bunte Fische auf einem Holz-Untergrund.

Jetzt, wo ich wieder echt viel Fisch esse, vernebelt mir die Beschäftigung mit der Fischerei langsam die Birne. Denn das mit dem Nicht-mehr-Vegetarier-Dasein ist weit schwieriger, als gedacht.Denn das mit dem Nicht-mehr-Vegetarier-Dasein ist weit schwieriger, als gedacht. Weshalb sich der dringliche Verdacht aufdrängt, ob es nicht doch gescheiter gewesen wäre, sich an die Frutarier zu hängen, als an die Fischer. Neuerdings breche ich darum auch in fast hysterisches Lachen aus, wenn ich an die ewig gleiche Frage denke, die man mir als Vegetarierin damals so ausnehmend gern gestellt hat: „Was isst man denn da?“Angesichts der Fülle an Öbstlichem und Pflanzlichem stellte sich die Frage damals nie. Sehr wohl aber jetzt. Und zwar fast täglich.

Welchen Fisch darf ich noch, kann ich noch, welcher ist kein antibiotikagenährter aus Aquakultur? Welchen hat die Industrie – und das auch noch legal – nicht in einer Art Waschmaschine mittels Phosphaten und Zitronensäure aufgebläht, um ihn bis zu 20% schwerer zu machen. Wie man das so gern mit dem Pangasius tut? Und trägt der Schwimmer auf meinem Teller nicht dazu bei, dass wir bald alle keine rechte Freude mehr am Meer haben? Jedenfalls ist es jetzt so weit: Außer an den Waldviertler Karpfen glaube ich momentan nur mehr an wenig fischiges, so zugebirnt bin ich.

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Journalistin, Hashimoto-Hero, Kochwunderwaffe, Achtsamkeits-Anfängerin

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