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	<title>Dr. John Gannage &#8211; Autoimmun Lifestyle</title>
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	<description>Infos zu antientzündlicher Ernährung (AIP), glutenfreie, histaminarme, lektinfreie Rezepte, Achtsamkeit.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 06 Sep 2026 09:06:33 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Dr. John Gannage &#8211; Autoimmun Lifestyle</title>
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		<title>Reizdarm, Histamin und Mastzellen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. John Gannage]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 16:05:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizinisches & Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Expert:innen-Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lies hier und staune, wie Mastzellen, Histamin &#038; Reizdarm interagieren. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:21px"><strong>Aufgebläht? Verstopfung? Durchfall? Eines davon, oder alle im Wechsel? Du kennst das? Wir sprechen quasi von deinem Alltag namens Reizdarm? Dann ist jetzt der Augenblick, um sich damit zu bechäftigen, wie Reizdarm, Histamin und Mastzellen interagieren. Denn das könnte der Missing Link im Hinblick auf deine Beschwerden sein, sagt der kanadische Mastzellspezialist Dr. John Gannage.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe in meiner ärztlichen Praxis einerseits Hunderte von Menschen mit einer Histaminose (i. d. Folge umgangssprachlich Histaminintoleranz) mit Reizdarm-Symptomen gesehen. Andererseits finden sich genausoviele Reizdarm-Patient:innen ein, die nach histaminreichem oder histaminfreisetzendem Essen verstärkte Symptome wahrnehmen. Kann das wirklich ein Zufall sein? Eher nein. Denn immer mehr Forschungsergebnisse bestätigen einen Zusammenhang zwischen Reizdarm, Histamin und Mastzellen.</p>



<nav class="wp-block-stackable-table-of-contents stk-block-table-of-contents stk-block stk-2f99b64 stk-block-background" data-block-id="2f99b64"><style>.stk-2f99b64 ul{list-style-type:none !important;}.stk-2f99b64 li{margin-bottom:20px !important;}.stk-2f99b64 .stk-table-of-contents__table ul{margin-top:20px !important;}.stk-2f99b64 ul, .stk-2f99b64 ol{padding-left:0px !important;}.stk-2f99b64 li, .stk-2f99b64 ul li a, .stk-2f99b64 ol li a{font-size:17px !important;}.stk-2f99b64 .stk-table-of-contents__title{font-size:25px !important;color:#000000 !important;line-height:3em !important;}.stk-2f99b64 {background-color:#f4f4f4 !important;border-top-width:0px !important;border-right-width:0px !important;border-bottom-width:0px !important;border-left-width:0px !important;padding-top:35px !important;padding-right:35px !important;padding-bottom:35px !important;padding-left:35px !important;}.stk-2f99b64:before{background-color:#f4f4f4 !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-2f99b64 li, .stk-2f99b64 ul li a, .stk-2f99b64 ol li a{font-size:17px !important;}.stk-2f99b64 .stk-table-of-contents__title{font-size:25px !important;}}</style><p class="stk-table-of-contents__title has-text-color"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></p><ul class="stk-table-of-contents__table"><li><a href="#mastzellen-histamin-reizdarm-die-rolle-von-gluten">Die Rolle von Gluten im Hinblick auf Reizdarm, Histamin und Mastzellen</a></li><li><a href="#hohere-mastzell-levels-bei-reizdarmpatient-innen">Warum Reizdarmpatient:innen höhere Mastzell-Levels haben</a></li><li><a href="#das-enzym-diaminoxidase-und-der-reizdarm">Der Histaminstoffwechsel bei Reizdarmpatient:innen</a></li><li><a href="#histaminbildende-bakterien-sibo-und-reizdarm">Thema SIBO bei Reizdarm</a></li><li><a href="#low-foodmap-reizdarm-histamin">Low Foodmap als Lösungsansatz</a></li><li><a href="#mastzellen-histamin-reizdarm-das-fazit">Reizdarm, Histamin und Mastzellen: Das Fazit</a></li><li><a href="#heading-placeholder">Frequently Asked Questions (FAQs)</a></li><li><a href="#literatur-zum-thema-quellen-teil-1">Quellen &amp; Literatur</a></li></ul></nav>



<h2 id="mastzellen-histamin-reizdarm-die-rolle-von-gluten" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Die Rolle von Gluten im Hinblick auf Reizdarm, Histamin und Mastzellen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du bist Reizdarm-betroffen? Dann hast du vielleicht schon bemerkt, dass bestimmte Lebensmittel stärkere Beschwerden auslösen, als andere. Kurz gesagt ist das wirklich so. Heisse Kandidaten in diesem Zusammenhang sind Weizen oder ganz generell Gluten. Löst sich das Problem also mit einer einer Elimination von Gluten? Nicht mit Sicherheit. Denn die Symptome einer Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität und einer Histaminintoleranz können sich erstaunlich ähneln.</p>



<h3 id="hoch-verarbeitete-lebensmittel-sind-ein-problem" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Hoch verarbeitete Lebensmittel sind ein Problem</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Krux daran: Glutenhältige Lebensmittel sind oft hoch verarbeitet und haben zudem einen hohen Histamingehalt. Fakt ist allerdings auch: Gluten kann die Freisetzung von Zonulin erhöhen, einem Protein, das die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut reguliert. Und ein erhöhter Zonulinspiegel kann dann wiederum zu einer Darmpermeabilitäts-Störung (Leaky-Gut-Syndrom) führen. Kommt es dazu, erhöht sich das Risiko einer Histaminintoleranz als auch das für reizdarmähnliche Verdauungsbeschwerden. Folglich ist die Sache komplexer, als sie auf den ersten Blick erscheint.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2026/03/Tiefkuehl-Torte-1024x768.jpg" alt="Glutenhältige, hoch verarbeitete Tiefkühltorte aus dem Supermarkt: Symbolbild zum Thema Reizdarm, Histamin und Mastzellen." class="wp-image-19970" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2026/03/Tiefkuehl-Torte-1024x768.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2026/03/Tiefkuehl-Torte-300x225.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2026/03/Tiefkuehl-Torte-768x576.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2026/03/Tiefkuehl-Torte-500x375.jpg 500w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2026/03/Tiefkuehl-Torte-1140x855.jpg 1140w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2026/03/Tiefkuehl-Torte.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Greif lieber nicht zu glutenhältigen, hoch verarbeiteten Produkten wie Supermarkt-Torten.</figcaption></figure>



<p class="has-sitka-ultralight-gray-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:15px"><strong>Reizdarm (RDS): </strong>Unter RDS versteht man eine häufige chronische Verdauungsstörung, die den Dickdarm betrifft. Allerdings fällt RDS nicht unter chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED). Und es besteht auch kein Zusammenhang mit anderen Darmerkrankungen. Dennoch zeigt sich diese Gruppe von Verdauungsbeschwerden ohne eine andere Darmerkrankung vielfältig: Es gibt RDS mit Verstopfung (RDS-C), RDS , Durchfall (RDS-D) oder einem Mix aus beiden (RDS-M). Deshalb sind neben Verstopfung und/oder Durchfall auch Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Krämpfe und Übelkeit Symptome. Deren Dauer und Schweregrad können zudem variieren.</p>



<h2 id="hohere-mastzell-levels-bei-reizdarmpatient-innen" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Warum Reizdarmpatient:innen höhere Mastzell-Levels haben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reden wir also über die Mastzellen. Anders gesagt jene Blutkörperchen, die in verschiedenen Geweben deines Körpers vorkommen. Sie enthalten Granula mit Histamin, und aktivieren sich aufgrund von von allergischen Reaktionen, Infektionen, Krankheiten und anderen Auslösern. Was dann folgt nennt man eine Degranulation &#8211; die Freisetzung von Histamin, die eine Entzündung auslöst. Nachgewiesen ist, dass Menschen mit Reizdarm tendenziell mehr Mastzellen im Darm aufweisen, als Menschen ohne. Deshalb zeigen sie wenig überraschend auch höhere Histaminwerte (8). Aus beidem zusammen ergibt sich folgende Erkenntnis: eine erhöhte Anzahl an Mastzellen plus eine gesteigerte Histaminproduktion könnten also die Ursache für Reizdarm-bedingte Probleme sein. Damit sind wir beim Zusammenhang von Reizdarm, Histamin und Mastzellen angelangt.</p>



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<h2 id="das-enzym-diaminoxidase-und-der-reizdarm" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Der Histaminstoffwechsel bei Reizdarmpatient:innen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Enzym Diaminoxidase (DAO) spielt infolge dessen eine entscheidende Rolle im Histaminstoffwechsel. Die DAO baut einerseits überschüssiges Histamin im Körper ab, und trägt andererseits zur Regulierung des Histaminspiegels bei, und lindert Symptome einer Histaminintoleranz. Bei chronischen Darmentzündungen und -infektionen ist der DAO-Enzymspiegel entsprechend häufig vermindert, die DAO-Aktivität reduziert. Folglich kann daraus eine Histaminansammlung und Symptome einer Histaminintoleranz, einschließlich Verdauungsbeschwerden entstehen. Dass es einen Zusammenhang gibt zwischen einem niedrigen DAO-Enzymspiegel und einer Histaminose mit verschiedenen Verdauungsproblemen, wie dem Leaky-Gut-Syndrom, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn und dem Reizdarmsyndrom, wurde in Studien bereits belegt (14, 15, 16, 17). Ein pflanzliches DAO-Enzym zu geben, kann histaminbedingte Muskelkontraktionen im Darm reduzieren und dadurch Reizdarm-Symptome lindern (18).</p>



<h3 id="histaminintoleranz-und-viszerale-hypersensitivitat" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Histaminintoleranz und viszerale Hypersensitivität </h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist gut möglich, dass du auch von viszeraler Hypersensitivität betroffen bist. Damit umschreibt man Schmerzen oder eine Überempfindlichkeit im Darm, die viele Reizdarmpatient:innen leider nur allzu gut kennen. Gibt es einen Grund für diese Schmerzen? Vermutlich ja. Es gibt Studien, die darauf hin deuten, dass Histaminrezeptoren im Darm die Empfindlichkeit gegenüber Histamin erhöhen, und so Reizdarmsymptome auslösen. Eine Aktivierung der Mastzellen kann die viszerale Hypersensitivität zudem verstärken. Deshalb können Antihistaminika bei der Behandlung von Reizdarm und viszeraler Hypersensitivität auch wirksam sein (19, 20).</p>



<h2 id="histaminbildende-bakterien-sibo-und-reizdarm" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Thema SIBO bei Reizdarm</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Grund für einen Reizdarm liegt häufig in einer bakteriellen Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBO). Allerdings ist die SIBO auch eine Ursache für Histaminose (Histaminintoleranz), da sich im Dünndarm histaminproduzierende Bakterien vermehren (21). Bestimmte Bakterien, darunter <em>L. casei und L. bulgaricus</em>, werden zudem mit einer erhöhten Histaminproduktion in Verbindung gebracht (23, 24, 25). Das bedeutet, dass die Einnahme von Probiotika mit Milchsäurebakterienstämmen die Histaminintoleranz, die SIBO und die Symptome des Reizdarmsyndroms sogar verstärken kann. Die Wahl von Probiotika auf Sporenbaisis ist daher sicherer.</p>



<h2 id="low-foodmap-reizdarm-histamin" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Low Foodmap als Lösungsansatz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du eine Reizdarm-Diagnose hast, wurde dir möglicher Weise bereits eine FODMAP-arme Ernährung empfohlen. Wenn ja, da ist was dran. Denn sie zählt nicht ohne Grund zu den häufigsten Ernährungsempfehlungen in diesem Zusammenhang. Das interessante daran ist: du kannst damit nicht nur deine Verdauungsbeschwerden lindern, sondern auch den Histaminspiegel im Urin senken (21). Aus dieser Histaminreduktion ergibt sich, dass sich Reizdarmpatient:innen mit einer FODMAP-armen Ernährung oft besser fühlen.</p>



<h2 id="mastzellen-histamin-reizdarm-das-fazit" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Reizdarm, Histamin und Mastzellen: Das Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was folgern wir aus all diesen Fakten? Dass die Behandlung einer Histaminintoleranz und/oder Mastzellaktivierung entscheidend für die Verbesserung deiner Darmgesundheit und damit auch die Linderung deiner Reizdarmsymptome ist.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine histaminarme Ernährung ist im ersten Schritt hilfreich, sollte aber nicht dazu führen, dass du dich auf immer weniger Lebensmittel beschränkst.</li>



<li>Leidest du unter einer Histaminintoleranz, einem Reizdarmsyndrom und einer zugrunde liegenden bakteriellen Fehlbesiedlung (einschließlich SIBO), kann eine FODMAP-arme Erährung helfen.</li>



<li>Greif auf jeden Fall zu vollwertigen, frischen und nährstoffreichen Lebensmitteln, die deinen Körper nähren, stärken, und ihm Energie geben.</li>



<li>Bio-Produkte anstelle von pestizid-belasteten konventionellen Produkten sind die bessere Wahl, denn damit kommt dein Körper besser zurecht.</li>



<li>Versuche deinen Histaminspiegel zu senken, indem du deinen Stress zu reduzierst. Dabei sind beispielsweise <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/yoga-nidra/" type="post" id="3230" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yoga Nidra, </a><a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/meditation-beruhigt-dich/" type="post" id="3048" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meditation</a> oder <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/waldbaden-wirkt-gegen-stress/" type="post" id="5670" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Waldbaden</a> hilfreich.</li>



<li>Priorisiere deinen Schlaf, denn 7 bis 9 Stunden erholsamer Schlaf sind ein Must-Have. Hör dazu gern das <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/schlaf-stress-und-immunsystem/" type="post" id="9413" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview über Schlaf, Stress und das Immunsystem</a> mit Dr. Corinna Geiger.</li>



<li>Arbeite an der Mastzellstabilisierung mit Quercetin, Vitamin C, anderen <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/mastzellen-natuerlich-stabilisieren/" type="post" id="11160" target="_blank" rel="noreferrer noopener">natürlichen Mastzellstabilisatoren</a>. Auch die Einnahme von DAO kann helfen.</li>



<li>Wenn es dir möglich ist, lass dich durch eine Spezialist:in begleiten. Denn ein individualisiertes Behandlungs-Konzept ist immer am hilfreichsten.</li>
</ul>



<p class="has-sitka-ultralight-gray-background-color has-background has-small-font-size wp-block-paragraph"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a1.png" alt="💡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Hinweis:</strong> Dieser Artikel stammt inhaltlich von Dr. John Gannage, Mediziner und Mastzellspezialist aus Kanada. Übersetzung: Mag. Alexandra Binder. Er dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Infolgedessen wird eine Haftung für daraus abgeleitete Handlungen ausgeschlossen.</p>



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<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-656ea09 is-style-default" data-block-id="656ea09">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-f24ff75 stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="f24ff75"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-f24ff75-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-f24ff75-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-9818f0a" data-block-id="9818f0a"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-9d15aad" id="question-1-placeholder" data-block-id="9d15aad"><style>.stk-9d15aad .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-9d15aad .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Welcher Zusammenhang besteht zwischen Mastzellen, Histamin und dem Reizdarmsyndrom?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-2722c30" data-block-id="2722c30"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-2722c30" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-2722-c-30-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-2722-c-30-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
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<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-a7e7264 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="a7e7264"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-a7e7264-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-a7e7264-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-00cda56" data-block-id="00cda56"><p class="stk-block-text__text">Menschen mit einem Reizdarmsyndrom (RDS) weisen in der Regel eine erhöhte Anzahl an Mastzellen im Darm auf. Wenn diese Mastzellen aktiviert werden, setzen sie vermehrt Histamin frei. Diese Kombination aus einer erhöhten Mastzellendichte und gesteigerten Histaminwerten gilt als eine der Hauptursachen für reizdarmbedingte Beschwerden. <br><br><strong>Quelle:</strong> <br>1. Krammer L, Sowa AS, Lorentz A.<em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31826052/" target="_blank" rel="noopener"> Mast Cells in Irritable Bowel Syndrome: A Systematic Review</a>.</em> <em>J Gastrointestin Liver Dis.</em> 2019;28(4):463–472.<br>2. Barbara G, Stanghellini V, De Giorgio R, et al. <em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14988823/" target="_blank" rel="noopener">Activated mast cells in proximity to colonic nerves correlate with abdominal pain in irritable bowel syndrome</a>.</em> <em>Gastroenterology.</em> 2004;126(3):693–702.</p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-1391809 is-style-default" data-block-id="1391809">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-34f17ed stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="34f17ed"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-34f17ed-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-34f17ed-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-31c8bb5" data-block-id="31c8bb5"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-8354008" id="question-2-placeholder" data-block-id="8354008"><style>.stk-8354008 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-8354008 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Warum kann der Verzehr von Gluten Reizdarm- und Histaminsymptome verstärken?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-b4c510e" data-block-id="b4c510e"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-b4c510e" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-b-4-c-510-e-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-b-4-c-510-e-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
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</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-22a2a55 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="22a2a55"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-22a2a55-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-22a2a55-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-a30ee79" data-block-id="a30ee79"><p class="stk-block-text__text">Gluten kann die Freisetzung von Zonulin steigern. Dieses Protein reguliert die Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Ein dauerhaft erhöhter Zonulinspiegel kann zu einer gestörten Darmbarriere (Leaky-Gut-Syndrom) führen. Dadurch steigt sowohl das Risiko für eine Histaminintoleranz als auch für typische Reizdarmbeschwerden. Zudem sind viele glutenhaltige Produkte hoch verarbeitet und enthalten von Natur aus viel Histamin. </p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-96b72b5 is-style-default" data-block-id="96b72b5">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-5b92aa1 stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="5b92aa1"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-5b92aa1-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-5b92aa1-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-56d3f35" data-block-id="56d3f35"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-eb7f19b" id="question-3-placeholder" data-block-id="eb7f19b"><style>.stk-eb7f19b .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-eb7f19b .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Welche Rolle spielt das Enzym DAO bei Reizdarm?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-dab225b" data-block-id="dab225b"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-dab225b" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-dab-225-b-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-dab-225-b-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
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<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-7f9e19f stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="7f9e19f"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-7f9e19f-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-7f9e19f-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-67d8fa8" data-block-id="67d8fa8"><p class="stk-block-text__text">Das Enzym Diaminoxidase (DAO) ist für den Abbau von überschüssigem Histamin im Körper zuständig. Bei chronischen Entzündungen oder Infektionen des Darms ist die Aktivität dieses Enzyms eingeschränkt. In der Folge reichert sich Histamin im Darm an, was Verdauungsprobleme begünstigt. Die gezielte Zufuhr von pflanzlichem DAO kann helfen, histaminbedingte Muskelkrämpfe im Darm zu reduzieren. </p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-3d2eba2 is-style-default" data-block-id="3d2eba2">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-79bfa31 stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="79bfa31"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-79bfa31-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-79bfa31-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-43f7d12" data-block-id="43f7d12"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-54b1410" id="question-4-placeholder" data-block-id="54b1410"><style>.stk-54b1410 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-54b1410 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Warum können herkömmliche Probiotika bei SIBO und Reizdarm kontraindiziert sein?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-2c47d08" data-block-id="2c47d08"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-2c47d08" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-2-c-47-d-08-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-2-c-47-d-08-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
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<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-c2d7881 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="c2d7881"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-c2d7881-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-c2d7881-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-9979ee7" data-block-id="9979ee7"><p class="stk-block-text__text">Ein Reizdarm kann mit einer bakteriellen Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBO) einher gehen. Da bestimmte Milchsäurebakterien wie <em>Lactobacillus casei</em> oder <em>Lactobacillus bulgaricus</em> die körpereigene Histaminproduktion ankurbeln können, kann die Einnahme klassischer Probiotika die Beschwerden verschlimmern. Wenn du betroffen bist, ist die Nutzung von Probiotika auf Sporenbasis sicherer für dich.</p></div>
</div></div></div>
</details>
</div></div></div>
</div></div>



<h2 id="literatur-zum-thema-quellen-teil-1" class="wp-block-heading has-medium-font-size">Quellen &amp; Literatur</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lee KN, Lee OY. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28115927/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>The Role of Mast Cells in Irritable Bowel Syndrome.</em></a><em> Gastroenterol Res Pract.</em> 2016;2016:2031480.</li>



<li>Barbara G, Wang B, Stanghellini V, et al. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26852959/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Mast cells in gastrointestinal disorders.</em></a><em> Gastroenterology.</em> 2016;150(5):1096–1106. DOI: 10.1053/j.gastro.2016.02.037.</li>



<li>Barbara G, Stanghellini V, De Giorgio R, et al. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14988823/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Activated mast cells in proximity to colonic nerves correlate with abdominal pain in irritable bowel syndrome.</em></a><em> Gastroenterology.</em> 2004;126(3):693–702.</li>



<li>Fabisiak A, Włodarczyk J, Fabisiak N, Storr M, Fichna J. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28551943/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Targeting Histamine Receptors in Irritable Bowel Syndrome: A Critical Appraisal.</em></a><em> J Neurogastroenterol Motil.</em> 2017;23(3):341–348.</li>



<li><strong>Mast Cells in Irritable Bowel Syndrome: A Systematic Review. </strong><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31826052/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Mast Cells in Irritable Bowel Syndrome: A Systematic Review.</em></a> 2019. PMID: 31826052.</li>



<li>Schnedl WJ, Enko D. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8069563/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Histamine Intolerance Originates in the Gut.</em></a><em> Nutrients.</em> 2021;13(4):1262. </li>



<li>Santos J, Yang PC, Söderholm JD, Benjamin M, Perdue MH. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC1728291/" target="_blank" rel="noopener"><em>Role of mast cells in chronic stress induced colonic epithelial barrier dysfunction in the rat.</em></a><em> Gut.</em> 2001;48(5):630–636. </li>



<li>Eutamene H, Theodorou V, Fioramonti J, Bueno L. <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2343625/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Acute stress modulates the histamine content of mast cells in the gastrointestinal tract through interleukin-1 and corticotropin-releasing factor release in rats.</em></a><em> J Physiol.</em> 2003;553(Pt 3):959–966. </li>



<li>Gecse K, Róka R, Séra T, et al. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22179430/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Leaky gut in patients with diarrhea-predominant irritable bowel syndrome and inactive ulcerative colitis.</em></a><em> Digestion.</em> 2012;85(1):40–46. </li>



<li>McIntosh K, Reed DE, Schneider T, et al. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26976734/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>FODMAPs alter symptoms and the metabolome of patients with IBS: a randomised controlled trial.</em></a><em> Gut.</em> 2017;66(7):1241–1251.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>PMS und Histamin: Wie beides zusammenhängt</title>
		<link>https://www.autoimmun-lifestyle.com/pms-und-histamin/</link>
					<comments>https://www.autoimmun-lifestyle.com/pms-und-histamin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. John Gannage]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Feb 2025 21:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizinisches & Hintergründe]]></category>
		<category><![CDATA[Mastzellen & Histamin]]></category>
		<category><![CDATA[Expert:innen-Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hormon-Balance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.autoimmun-lifestyle.com/?p=10633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kämpfst du mit PMS und Histamin? Dr. John Gannage erklärt die Zusammenhänge.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:22px"><strong>Na? Sind deine Tage vor den Tagen auch oft die Hölle? Dann lies hier weiter. Denn es gibt eine ungute Connection zwischen PMS und Histamin, die daran schuld sein könnte. Der kanadische Mastzellspezialist <a href="https://integrative-medicine.ca/dr-gannage/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dr. John Gannage</a> beschreibt sie. Und er zeigt dir Wege, wie du aus dieser Spirale kommst!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text"><em>Prolog. Sind wir uns mal ehrlich: Ich (<a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/die-gruenderin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alexandra Binder</a>) hatte sie, Du vielleicht auch, die Freundin von der Dings, Tante E., und zigtausend andere Frauen. PMS-Symptome kommen so häufig vor, dass wir sie eh schon für normal und unvermeidlich halten. Nur: Das ist ganz und gar nicht der Fall. PMS-Symptome, die Einfluss auf dein Leben nehmen, sind alles andere als normal. </em></p>



<nav class="wp-block-stackable-table-of-contents stk-block-table-of-contents stk-block stk-cbd9d9b stk-block-background" data-block-id="cbd9d9b"><style>.stk-cbd9d9b ul{list-style-type:none !important;}.stk-cbd9d9b li{margin-bottom:20px !important;}.stk-cbd9d9b .stk-table-of-contents__table ul{margin-top:20px !important;}.stk-cbd9d9b ul, .stk-cbd9d9b ol{padding-left:0px !important;}.stk-cbd9d9b li, .stk-cbd9d9b ul li a, .stk-cbd9d9b ol li a{font-size:17px !important;}.stk-cbd9d9b .stk-table-of-contents__title{font-size:25px !important;color:#000000 !important;line-height:3em !important;}.stk-cbd9d9b {background-color:#f4f4f4 !important;border-top-width:0px !important;border-right-width:0px !important;border-bottom-width:0px !important;border-left-width:0px !important;padding-top:35px !important;padding-right:35px !important;padding-bottom:35px !important;padding-left:35px !important;}.stk-cbd9d9b:before{background-color:#f4f4f4 !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-cbd9d9b li, .stk-cbd9d9b ul li a, .stk-cbd9d9b ol li a{font-size:17px !important;}.stk-cbd9d9b .stk-table-of-contents__title{font-size:25px !important;}}</style><p class="stk-table-of-contents__title has-text-color"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></p><ul class="stk-table-of-contents__table"><li><a href="#pms-und-histamin-was-hat-das-miteinander-zu-tun">PMS und Histamin: Was hat das miteinander zu tun?</a></li><li><a href="#pms-und-histamin-was-die-forschung-uber-mastzellen-ostrogen-sagt">Was die Forschung über Histamin, Mastzellen &amp; Östrogen sagt</a></li><li><a href="#pms-und-histamin-warum-vor-allem-frauen-histaminose-betroffen-sind">Warum vor allem Frauen Histaminose-betroffen sind</a></li><li><a href="#weitere-ursachen-fur-pms-ausser-histamin">Weitere Ursachen für PMS (außer Histamin)</a></li><li><a href="#tw-target-text">So kannst du PMS und Histamin in Griff bekommen</a></li><li><a href="#undefined">Frequently Asked Questions (FAQs)</a></li></ul></nav>



<h2 id="pms-und-histamin-was-hat-das-miteinander-zu-tun" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">PMS und Histamin: Was hat das miteinander zu tun?</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Einen möglichen Zusammenhang zwischen PMS und Histamin haben tatsächlich schon relativ alte Studien gezeigt. Genauer gesagt, zwischen Histaminintoleranz, erhöhter Mastzellaktivierung und Menstruationsbeschwerden.<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2444863/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Eine 1987 in Medical Hypotheses veröffentlichte Studie</a> ergab etwa, dass eine Histaminintoleranz das Risiko gutartiger fibrozystischer Veränderungen in der Brust erhöhen kann. Das könnte erklären, warum die Brüste in der prämenstruellen Phase oft spannen und schmerzen. <a href="http://www.ejog.org/article/0028-2243(91)90057-R/pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eine weitere Studie, 1990 im European Journal of Obstetrics &amp; Gynecology and Reproductive Biology publiziert</a>, zeigte, dass eine Aktivierung von Mastzellen und eine starke Histaminfreisetzung zu übermäßigen Uterusblutungen und starken Perioden führen. Woraus sich verstärkte Regelschmerzen und Krämpfe vor und während der Blutung erklären können.</p>



<h2 id="pms-und-histamin-was-die-forschung-uber-mastzellen-ostrogen-sagt" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Was die Forschung über Histamin, Mastzellen &amp; Östrogen sagt</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Neuere Studien fanden eine ähnliche Connection zwischen PMS und Histamin. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12369287/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eine 2002 in Ginekol Poland veröffentlichte Studie</a> bestätigt, dass Histaminrezeptoren eine entscheidende Rolle im Menstruationszyklus spielen. Eine chemische Verbindung namens Prostaglandin bewirkt, dass sich Deine Gebärmutter zusammenzieht und die Gebärmutterschleimhaut abstößt. Ein höherer Prostaglandinspiegel und diese Kontraktionen verursachen Schmerzen und Krämpfe. Aber erklärt das wirklich schon alles?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:19px">Dein Körper schüttet vor und während der Periode Histamin aus, um die Kontraktion der Gebärmutter zu unterstützen. Dieser erhöhte Histaminspiegel stellt möglicherweise nicht für jede Frau ein großes Problem dar. Wenn du aber bereits an einer Histaminintoleranz leidest, oder in dieser Zeit viele histaminreiche Lebensmittel isst, kann es zu einer Überlastung des Körpers kommen. Das könnte die Connection erklären.</p>
<cite>Dr. John Gannage</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Viele Symptome von PMS und PMDD <em>(Prämenstruelle dysphorische Störung &#8211; eine schwere PMS-Form, die etwa 3-8% der Frauen in ihren Fortpflanzungsjahren betrifft)</em> ähneln den Symptomen einer Histaminintoleranz. Darunter Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Angstzustände und Brainfog. Weil sich Symptome überschneiden können, können die einer Histaminintoleranz ähnliche Symptome von PMS verstärken. </p>



<div class="wp-block-stackable-call-to-action alignfull stk-block-call-to-action stk-block stk-zmzulqs stk-block-background stk--has-background-overlay" data-v="2" data-block-id="zmzulqs"><style>.stk-zmzulqs {background-color:linear-gradient(135deg,rgb(74,234,220) 0%,rgb(151,120,209) 20%,rgb(207,42,186) 40%,rgb(238,44,130) 60%,rgb(251,105,98) 80%,rgb(254,248,76) 100%) !important;background-image:url(https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Design-ohne-Titel138.jpg) !important;min-height:400px !important;align-items:center !important;display:flex !important;}.stk-zmzulqs:before{opacity:0.5 !important;background-image:linear-gradient(135deg,rgb(74,234,220) 0%,rgb(151,120,209) 20%,rgb(207,42,186) 40%,rgb(238,44,130) 60%,rgb(251,105,98) 80%,rgb(254,248,76) 100%) !important;}</style><div class="stk-block-call-to-action__content stk-content-align stk-zmzulqs-column alignwide stk-container stk-zmzulqs-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="has-text-align-center stk-block-content stk-inner-blocks stk-zmzulqs-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-i13h4lp" data-block-id="i13h4lp"><style>.stk-i13h4lp .stk-block-text__text{font-size:55px !important;color:#fffffe !important;line-height:1.1em !important;letter-spacing:0px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-i13h4lp .stk-block-text__text{font-size:50px !important;}}</style><p class="stk-block-text__text has-text-color"><strong>Findest du das fair?</strong></p></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-5znd8mg" data-block-id="5znd8mg"><style>.stk-5znd8mg .stk-block-text__text{font-size:17px !important;color:#FFFFFF !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-5znd8mg .stk-block-text__text{font-size:17px !important;}}</style><p class="stk-block-text__text has-text-color has-white-color">Du liest hier regelmäßig gratis fundierte, unabhängige Inhalte – ganz ohne Werbung oder Sponsoren! Wenn du diese Arbeit schätzt, unterstütze sie bitte mit einem kleinen Monatsbeitrag im Steady-Abo. So bleibt diese Seite auch künftig frei zugänglich.</p></div>



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<div class="wp-block-stackable-button stk-block-button stk-block stk-0sbc6uf" data-block-id="0sbc6uf"><style>.stk-0sbc6uf:hover{opacity:0.8 !important;}.stk-0sbc6uf .stk-button{padding-right:24px !important;padding-left:24px !important;background:#ffffffa6 !important;border-top-left-radius:50px !important;border-top-right-radius:50px !important;border-bottom-right-radius:50px !important;border-bottom-left-radius:50px !important;}.stk-0sbc6uf .stk-button__inner-text{color:#000000 !important;}</style><a class="stk-link stk-button stk--hover-effect-darken" href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/mitglied-werden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="has-text-color has-black-color stk-button__inner-text">Abo um 4,50 abschließen!</span></a></div>
</div></div>
</div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 id="pms-und-histamin-warum-vor-allem-frauen-histaminose-betroffen-sind" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Warum vor allem Frauen Histaminose-betroffen sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Schätzungen zufolge sind etwa 80 % aller Menschen, die an einer Histaminintoleranz, oder eigentlich besser Histaminosen (Histaminintoleranz ist der gebräuchliche Begriff) leiden, Frauen. Darüber hinaus berichten viele über eine Verschlechterung ihrer Symptome kurz vor ihrer Periode. Die Antwort auf die Frage, warum in der Regel Frauen von Histaminintoleranz betroffen sind, hat mit Östrogen zu tun, dem wichtigsten weiblichen Sexualhormon.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="643" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Oestrogen-und-Histamin-1024x643.jpg" alt="Grafik zu Östrogen und Histamin, die zeigt, wie Mastzellen durch Hormone aktiviert werden." class="wp-image-10653" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Oestrogen-und-Histamin-1024x643.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Oestrogen-und-Histamin-300x188.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Oestrogen-und-Histamin-768x482.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Oestrogen-und-Histamin-1140x715.jpg 1140w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Oestrogen-und-Histamin.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wie PMS und Histamin sich gegenseitig befeuern können – der Kreislauf zwischen Östrogen und Mastzellen.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Östrogen, das während des Eisprungs und kurz vor deiner Periode in höheren Konzentrationen vorkommt, aktiviert die Mastzellen, die Histamin freisetzen. Darüber hinaus <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3088928/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">reguliert Östrogen auch die DAO</a>, ein Enzym, das für den Abbau von Histamin verantwortlich ist. Einfach ausgedrückt, erhöht Östrogen den Histaminspiegel, und führt zu Histaminintoleranz-Symptomen, von Verdauungsstörungen bis hin zu Kopfschmerzen und Herzklopfen. Dazu kommt, dass Histamin, sobald es freigesetzt wird, die Eierstöcke stimuliert, was zur <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8147232/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Produktion von mehr Östrogen</a> führt. Womit wir bei einer Art Teufelskreis sind.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-sitka-ultralight-gray-background-color has-background has-medium-font-size"><blockquote><p>Östrogen bewirkt die Freisetzung von Histamin und<br> Histamin verursacht die Produktion von Östrogen.</p></blockquote></figure>



<h3 id="der-teufelskreis-ostrogen-histamin" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">Der Teufelskreis: Östrogen &amp; Histamin</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Halten wir also fest: Östrogen beeinflusst deinen Körper auf vielfältige Weise. Eine dieser Aufgaben besteht darin, deine Mastzellen zu stimulieren, mehr Histamin freizusetzen. Mehr Östrogen bedeutet eine stärkere Stimulation der Mastzellen, eine stärkere Histaminreaktion und ein höheres Risiko einer Histaminintoleranz. Eine 2012 in Frontiers in Immunology <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3377947/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">veröffentlichte Studie hat herausgefunden, dass Östrogen die Mastzellen anregt</a> und sogar eine asthmatische Reaktion hervorrufen kann. Das hat <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3537328/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine 2013 in Current Opinions in Allergy and Clinical Immunology veröffentlichte Studie</a> bestätigt: Ein hoher Östrogenspiegel kann zu histaminbedingten Allergien und Asthma beitragen. Wenn du also unter einer Östrogendominanz leidest, verstärkt diese eine schon vorhandene Histaminintoleranz, und ihre Symptome. In anderen Worten: Eine Kombination aus Östrogendominanz und Histaminintoleranz kann dein Risiko und deine Symptome für PMS erheblich erhöhen. Umgekehrt kann ein normaler Östrogenspiegel in Kombination mit einem gesunden Lifestyle aber auch dazu beitragen, deinen Histaminspiegel niedrig zu halten.</p>



<h3 id="ostrogen-verstarkt-histamin-und-umgekehrt" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">Östrogen verstärkt Histamin – und umgekehrt</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Der Zusammenhang zwischen Östrogendominanz und Histaminintoleranz ist also obligat. Eine weitere interessante Komponente der Beziehung zwischen Östrogen und Histamin ist das Potenzial für ein hormonelles Chaos, das durch eine schwankende tägliche Histaminaufnahme verursacht wird, was wiederum zu Schwankungen des Östrogenspiegels führen kann (was sich auf die Stimmung auswirken kann). All das könnte erklären, warum du mit unangenehmen PMS- oder PMDD-Symptomen kämpfst. Und ein Grund für verstärkte histaminbedingte Symptome in anderen Phasen deines Menstruationszyklus sein, etwa Krämpfe zu Zyklusbeginn oder Schmerzen während des Eisprungs.</p>



<h2 id="weitere-ursachen-fur-pms-ausser-histamin" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Weitere Ursachen für PMS (außer Histamin)</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es über die Histaminintoleranz hinaus noch andere mögliche Probleme, die Symptome von PMDD oder schwerem PMS verursachen, oder dazu beitragen:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="643" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Pms-Gruende-1024x643.jpg" alt="Ursachenübersicht bei PMS und PMDD." class="wp-image-10641" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Pms-Gruende-1024x643.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Pms-Gruende-300x188.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Pms-Gruende-768x482.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Pms-Gruende-1140x715.jpg 1140w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/04/Pms-Gruende.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nicht nur Histamin – auch Darm, Hormone, Xenoöstrogene und Lifestyle spielen bei PMS eine Rolle.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Wenn du nicht sicher bist, ob eine Histaminintoleranz dein Hauptauslöser ist, kannst du versuchen, ein Antihistaminikum einzunehmen. Trägt das zur Linderung deiner PMS-Symptome bei, ist es eine gute Idee, sich mit einer Histaminintoleranz zu befassen. Hast du jedoch mit einer Kombination mehrerer Probleme zu kämpfen, helfen Antihistaminika möglicherweise nicht, selbst wenn eine Histaminintoleranz eine Rolle spielt.</p>



<h2 id="tw-target-text" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">So kannst du PMS und Histamin in Griff bekommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph" id="tw-target-text">Um den Kreislauf aus PMS, Histaminintoleranz und Östrogendominanz zu durchbrechen, empfehle ich dir folgende Schritte:</p>



<h3 id="1-folge-einer-histaminarmen-antientzundlichen-diat" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">1. <strong>Folge einer histaminarmen, antientzündlichen Diät:</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um deine Histaminintoleranz, aber auch Entzündungen zu reduzieren, und deine hormonelle Gesundheit zu unterstützen, empfehle ich dir, viele vollwertige, histaminarme, entzündungshemmende und nährstoffreiche Lebensmittel zu essen. Trenn dich von raffiniertem Zucker, raffiniertem Öl, frittierten Lebensmitteln, Zusatzstoffen, künstlichen Zutaten, übermäßig verarbeiteten Lebensmitteln, solchen mit hohem Histamingehalt, DAO-Enzym-blockierenden und histaminfreisetzenden Lebensmitteln (Anm.: Die <a href="https://www.mastzellaktivierung.info/downloads/foodlist/11_FoodList_DE_alphabetisch_mitKat.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sighi-Liste</a> ist hier eine gute Grundlage). Iss stattdessen viel nährstoffreiches, histaminarmes Gemüse, Obst, Sprossen, Kräuter, Fleisch von Weidetieren, Geflügel und Eier aus Weidehaltung, sowie frischen, wild gefangenen Fisch.</p>



<h3 id="2-versuche-eine-dao-enzym-erganzung-vor-deinen-tagen" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">2. <strong>Versuche eine DAO-Enzym-Ergänzung vor deinen Tagen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Maßnahmen zur Vermeidung von Histaminüberschüssen in der Nahrung und eine DAO-Enzym-Nahrungsergänzung können dazu beitragen, die mit PMS verbundenen Symptome sowie Menstruationsbeschwerden und -schmerzen zu lindern (da diese durch hohe Östrogenspiegel verursacht werden, die wiederum durch hohe Histaminspiegel verursacht werden können).</p>



<h3 id="3-achte-auf-dein-histaminfass" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">3. <strong>Achte auf dein Histaminfass</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ernährung ist nicht alles. Dein Lifestyle hat einen sehr großen Einfluss darauf, ob du dein Histaminfass füllst. Achte nachts auf sieben bis neun Stunden erholsamen Schlaf (Anm.: Bitte hör dir dazu <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/schlaf-stress-und-immunsystem/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dieses Interview mit Dr. Corinna Geiger zum Thema Schlaf, Stress und Immunsystem</a> an). Bewege dich regelmäßig, reduziere deinen Stresspegel (Anm.: etwa durch <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/meditation-beruhigt-dich/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Meditation</a>, <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/metta-meditation/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Metta Mediation,</a> oder <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/yoga-nidra/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Yoga Nidra</a>), und die Belastung durch Umweltgifte.</p>



<h3 id="4-achte-auf-deinen-darm" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">4. <strong>Achte auf deinen Darm</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schwaches Mikrobiom, wie auch generell Darmprobleme, können deine Östrogendominanz, PMS-Symptome und auch eine Histaminintoleranz verstärken. Weicher Stuhl und Verdauungsproblemen vor und während deiner Periode lassen sich oft auf Darmprobleme zurückführen. Auch hier hilft eine darmfreundliche, antientzündliche Ernährung, präbiotikareiche Lebensmittel und ein <a href="https://amzn.to/48uFRvV" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Probiotikum ohne histaminbildende Stämme</a> (betrachte das verlinkte Produkt als eine Empfehlung)</p>



<h3 id="5-vermeide-xenoostrogene" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">5. Vermeide Xenoöstrogene</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Xenoöstrogene sind hormonähnliche Verbindungen, die in herkömmlichen Reinigungs-, Körper- und Beautyprodukten, Kunststoffen, Parfüms, Lufterfrischern und anderen Produkten vorkommen, die Chemikalien enthalten. Sie können Östrogen imitieren, die Östrogendominanz verstärken, und damit verbundene Gesundheitsprobleme verursachen. Ich empfehle dir, Produkte voller Xenoöstrogene und Chemikalien durch <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/beste-oesterreichische-biokosmetik/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">biologische Alternativen </a>zu ersetzen. (Anm.: Lies gern den Artikel <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/naturkosmetik-ist-nicht-bio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Naturkosmetik ist nicht Bio</a>)</p>



<h3 id="6-vermeide-hormonelle-verhutungsmittel-synthetische-hormonersatztherapien" class="wp-block-heading" style="font-size:19px">6. <strong>Vermeide hormonelle Verhütungsmittel &amp; </strong><br><strong>synthetische Hormonersatztherapien</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vermeide hormonelle Verhütungsmittel &amp; synthetische Hormonersatztherapien: </strong><br>Hormonelle Empfängnisverhütung, synthetische Hormonersatztherapie und andere synthetische Hormonbehandlungen können eine Östrogendominanz und damit verbundene Probleme verstärken. Wenn bei dir Symptome einer Östrogendominanz, Histaminintoleranz, PMS oder PMDD auftreten, bitte sprich mit deinem Arzt/deiner Ärztin darüber, ob und wie du diese Medikamente reduzieren, absetzen oder durch bioidente Hormone (Anm.: bitte hör dir dazu <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/humanidente-hormone/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dieses Interview zum Thema bioidente Hormone mit Pharmazeutin Barbara Katanic</a> an) ersetzen kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-sitka-ultralight-gray-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:15px"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a1.png" alt="💡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Hinweis:</strong> Dieser Artikel stammt inhaltlich von Dr. John Gannage, Mediziner und Mastzellspezialist aus Kanada. Übersetzung: Mag. Alexandra Binder. Er dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Eine Haftung für daraus abgeleitete Handlungen wird ausgeschlossen.</p>



<p class="has-sitka-ultralight-gray-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:15px"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f6d2.png" alt="🛒" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><strong> Transparenz-Hinweis: </strong>Dieser Artikel enthält einen Affiliate-Link. Wenn du darüber einkaufst, erhalte ich eine Mini-Provision, die dazu beiträgt, dieses Magazin weiter zu betreiben. Für dich bleibt der Preis natürlich gleich. Ich empfehle ausschließlich Produkte, die ich ausführlich getestet habe, von deren Qualität ich überzeugt bin und die ich liebe. Wer mich kennt, weiß das.</p>



<div class="wp-block-stackable-columns alignfull stk-block-columns stk-block stk-9ur0yzn stk-block-background" data-block-id="9ur0yzn"><style>.stk-9ur0yzn {margin-top:var(--stk--preset--spacing--70, 3.38rem) !important;margin-bottom:var(--stk--preset--spacing--70, 3.38rem) !important;}</style><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-9ur0yzn-column alignwide">
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<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions (FAQs)</h2>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-kojpf9c is-style-default" data-block-id="kojpf9c">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-19ebfbb stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="19ebfbb"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-19ebfbb-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-19ebfbb-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-00b33ea" data-block-id="00b33ea"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-4d3bfc6" id="question-1-placeholder" data-block-id="4d3bfc6"><style>.stk-4d3bfc6 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-4d3bfc6 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Kann eine Histaminintoleranz die Ursache dafür sein, dass die Periode unregelmäßig kommt oder ganz ausbleibt?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-ad90457" data-block-id="ad90457"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-ad90457" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-ad-90457-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-ad-90457-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
</div></div>
</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-10211c5 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="10211c5"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-10211c5-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-10211c5-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-bb5e30e" data-block-id="bb5e30e"><p class="stk-block-text__text">Ja, das kann möglich sein. Histamin agiert im Gehirn auch als Neurotransmitter und ist an der Regulation der Fortpflanzungshormone beteiligt. Ein dauerhaft erhöhter Histaminspiegel kann über diese neuroendokrinen Signalwege die Steuerung der Zyklushormone im Hypothalamus beeinflussen. Dadurch kann sich der Eisprung verzögern oder ausbleiben, wodurch der Zyklus unregelmäßig werden oder die Periode ganz ausbleiben kann. Dass Histamin die Ausschüttung von Fortpflanzungshormonen beeinflussen kann, wurde auch beim Menschen untersucht. Histamin kann unter anderem die Freisetzung von LH beeinflussen – und damit einen direkten Einfluss auf die hormonelle Zyklussteuerung nehmen.<br><br><strong>Quelle: </strong><br>1. Knigge U, Thuesen B, Wollesen F, Svenstrup B, Christiansen PM. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3930987/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Effect of histamine on basal and TRH/LH-RH-stimulated PRL and LH secretion during different phases of the menstrual cycle in normal women</em>.</a><em> Neuroendocrinology.</em> 1985;41(4):337–341. <br>2. Knigge U, Thuesen B, Dejgaard A, Svenstrup B, Bennett P. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2109444/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Histamine-induced paradoxical GH response to TRH/GnRH in men and women: dependence on gonadal steroid hormones.</em></a><em> Acta Endocrinologica.</em> 1990;122(3):354–360. </p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-uomchj2 is-style-default" data-block-id="uomchj2">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-6a2bbfd stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="6a2bbfd"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-6a2bbfd-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-6a2bbfd-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-966631b" data-block-id="966631b"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-26ff5fa" id="question-2-placeholder" data-block-id="26ff5fa"><style>.stk-26ff5fa .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-26ff5fa .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Gibt es Verhütungsmethoden, die bei einer Histaminose (Histaminintoleranz) oder MCAS im Vergleich zu hormonellen Pillen als sicher gelten?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-61b5c80" data-block-id="61b5c80"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-61b5c80" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-61-b-5-c-80-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-61-b-5-c-80-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
</div></div>
</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-340a8ad stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="340a8ad"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-340a8ad-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-340a8ad-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-2fa89dc" data-block-id="2fa89dc"><p class="stk-block-text__text">Wenn hormonelle Verhütung wegen der Mastzell-Aktivierung wegfällt, und du nach einer Alternative suchst, sind folgende Infos wichtig: Reine Kupferspiralen oder Kupferketten können ebenfalls problematisch sein. Ihre empfängnisverhütende Wirkung beruht unter anderem auf einer lokalen Entzündungsreaktion in der Gebärmutter. Untersuchungen zeigen, dass Kupfer-IUDs die lokale Konzentration verschiedener Entzündungsmediatoren erhöhen können und dass sich nach dem Einsetzen auch die Zahl der Mastzellen im Endometrium verändern kann. AAls mastzellfreundlichere hormonfreie Möglichkeiten kommen mechanische Barriere-Methoden wie <strong>möglichst reizstoffarme, duft- und aromafreie Kondome oder Diaphragmen</strong> infrage, insbesondere in Kombination mit einer zertifizierten natürlichen Familienplanung (NFP/Symptothermalmethode).<br><br><strong>Quellen: </strong><br>1. Yin M, Zhu P, Luo H, Xu R. <em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8222654/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The presence of mast cells in the human endometrium pre- and post-insertion of intrauterine devices.</a> Contraception.</em> 1993;48(3):245–254. Info: 87 Frauen nahmen teil; nach IUD-Einlage nahm die Mastzellzahl im Endometrium zu, besonders ausgeprägt beim Kupfer-IUD. <br>2. Tanko RF, Bunjun R, Dabee S, et al. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35263421/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><em>The Effect of Co</em></a><em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35263421/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">n</a></em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35263421/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener"><em>traception on Genital Cytokines in Women Randomized to Copper Intrauterine Device, Depot Medroxyprogesterone Acetate, or Levonorgestrel Implant.</em></a><em> Journal of Infectious Diseases.</em> 2022;226(5):907–919. Info: In der randomisierten Studie stiegen bei den Kupfer-IUD-Anwenderinnen nach sechs Monaten 25 von 27 untersuchten Zytokinen an.</p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-iv7048r is-style-default" data-block-id="iv7048r">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-a580f54 stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="a580f54"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-a580f54-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-a580f54-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-1d6d234" data-block-id="1d6d234"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-902de3c" id="question-3-placeholder" data-block-id="902de3c"><style>.stk-902de3c .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-902de3c .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Sollte ich bei der Wahl von Slipeinlagen und Menstruationsprodukten auf versteckte Histamin-Trigger achten?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-7b6f61b" data-block-id="7b6f61b"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-7b6f61b" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-7-b-6-f-61-b-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-7-b-6-f-61-b-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
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<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-c250241 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="c250241"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-c250241-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-c250241-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-f742acc" data-block-id="f742acc"><p class="stk-block-text__text">Ja. Konventionelle Binden, Tampons und Slipeinlagen können gebleicht sein und enthalten je nach Produkt synthetische Duftstoffe, Kunststoffe oder weitere Zusatzstoffe. Da die Schleimhaut im Intimbereich besonders empfindlich ist, können solche Stoffe lokale Reizungen und bei empfindlichen Personen auch Mastzellreaktionen begünstigen. Gerade bei Histaminose (Histaminintoleranz) oder MCAS lohnt es sich deshalb, möglichst reizstoffarme Produkte zu wählen. Steige am besten auf <strong>ungebleichte Bio-Baumwollprodukte ohne Duftstoffe</strong> oder eine <strong>Menstruationstasse aus medizinischem Silikon</strong> um.<br><br><strong>Quellen: </strong><br>1. Upson K, Shearston JA, Kioumourtzoglou M-A. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35302185/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Menstrual Products as a Source of Environmental Chemical Exposure: A Review from the Epidemiologic Perspective.</em></a> Current Environmental Health Reports. 2022;9(1):38–52. Info: Die Review beschreibt die mögliche Aufnahme von Chemikalien über Vulva und Vagina und fasst zahlreiche Nachweise von Umweltchemikalien in Menstruationsprodukten zusammen. <br>2. Marroquin J, Kioumourtzoglou M-A, Scranton A, Pollack AZ. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37743685/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Chemicals in menstrual products: A systematic review.</em></a> BJOG. 2024;131:655–664. Info: Nachgewiesen wurden unter anderem <strong>Phthalate, VOCs, Parabene, Phenole und Duftstoffchemikalien</strong>; ausdrücklich untersucht wurden auch Slipeinlagen.</p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-rgbram3 is-style-default" data-block-id="rgbram3">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-d4d0eaf stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="d4d0eaf"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-d4d0eaf-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-d4d0eaf-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-958d470" data-block-id="958d470"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-0d708b5" id="question-4-placeholder" data-block-id="0d708b5"><style>.stk-0d708b5 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-0d708b5 .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Was kann ich als Frau mit Histaminose (Histaminintoleranz) oder MCAS gegen zyklusbedingte Heißhungerattacken tun?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-07b2b12" data-block-id="07b2b12"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-07b2b12" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-07-b-2-b-12-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-07-b-2-b-12-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
</div></div>
</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-bea5283 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="bea5283"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-bea5283-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-bea5283-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-033ba45" data-block-id="033ba45"><p class="stk-block-text__text">Der prämenstruelle Abfall von Serotonin sorgt oft für Heißhunger auf schnelle Kohlenhydrate und Schokolade. Schokolade ist jedoch ein bekannter Histaminliberator und blockiert das Abbauenzym DAO. Gibst du diesem hormonellen Heißhunger nach, erhöhst du unbewusst die körperliche Histaminlast. Ein stabiler Blutzucker durch komplexe Kohlenhydrate (wie Erdmandeln oder <strong>Süßkartoffeln</strong>) am Nachmittag verhindert diese hormonellen Essattacken.<br><br><strong>Quellen: </strong><br>1. Dye L, Blundell JE. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9221991/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Menstrual cycle and appetite control: implications for weight regulation.</em></a> Human Reproduction. 1997;12(6):1142–1151. <br>2. Maintz L, Novak N. <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17490952/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Histamine and histamine intolerance.</em></a> American Journal of Clinical Nutrition. 2007;85(5):1185–1196. </p></div>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
</div></div></div>
</details>
</div></div></div>
</div></div>
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		<title>Histaminarme Zubereitung</title>
		<link>https://www.autoimmun-lifestyle.com/histaminarme-zubereitung/</link>
					<comments>https://www.autoimmun-lifestyle.com/histaminarme-zubereitung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. John Gannage]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 14:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mastzellstabilisierende Ernährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.autoimmun-lifestyle.com/?p=11066</guid>

					<description><![CDATA[<p>Food-Prep bei Histaminosen und MCAS? Lies alles über histaminarme Zubereitung hier!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="font-size:22px"><strong>Food-Prep bei Histaminose oder MCAS? Wie geht das am besten? Gibt es überhaupt eine histaminarme Zubereitung? Der kanadische MCAS-Spezialist Dr. John Gannage hat durchaus befriedigende Antworten auf diese Frage.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wusstest du, dass neben bestimmten Nahrungsmitteln auch einige Kochmethoden den Histaminspiegel erhöhen können? Tatsächlich zeigte <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5705351/#:~:text=In%20our%20study%2C%20frying%20and,for%20reducing%20the%20histamine%20content." target="_blank" rel="noreferrer noopener">eine 2017 in den Annals of Dermatology veröffentlichte Studie</a>, dass insbesondere hohe Hitze auf die histaminarme Zubereitung einen Einfluss hat, egal, ob du grillst, brätst oder kochst. Auch lange Kochzeiten, etwa im Schmortopf oder Slow-Cooker, und natürlich Fermentierung können den Histaminspiegel erhöhen. Das solltest du berücksichtigen, wenn Food-Prep &amp; Co. trotz Histaminose oder MCAS ein Thema für dich ist.</p>



<nav class="wp-block-stackable-table-of-contents stk-block-table-of-contents stk-block stk-8521f80 stk-block-background" data-block-id="8521f80"><style>.stk-8521f80 ul{list-style-type:none !important;}.stk-8521f80 li{margin-bottom:20px !important;}.stk-8521f80 .stk-table-of-contents__table ul{margin-top:20px !important;}.stk-8521f80 ul, .stk-8521f80 ol{padding-left:0px !important;}.stk-8521f80 li, .stk-8521f80 ul li a, .stk-8521f80 ol li a{font-size:17px !important;}.stk-8521f80 .stk-table-of-contents__title{font-size:25px !important;color:#000000 !important;line-height:3em !important;}.stk-8521f80 {background-color:#f4f4f4 !important;border-top-width:0px !important;border-right-width:0px !important;border-bottom-width:0px !important;border-left-width:0px !important;padding-top:35px !important;padding-right:35px !important;padding-bottom:35px !important;padding-left:35px !important;}.stk-8521f80:before{background-color:#f4f4f4 !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-8521f80 li, .stk-8521f80 ul li a, .stk-8521f80 ol li a{font-size:17px !important;}.stk-8521f80 .stk-table-of-contents__title{font-size:25px !important;}}</style><p class="stk-table-of-contents__title has-text-color"><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></p><ul class="stk-table-of-contents__table"><li><a href="#histaminarme-zubereitung-die-gos-und-no-gos">Histaminarme Zubereitung: Die Gos und No-Gos:</a></li><li><a href="#instant-pot-kurze-garzeit-niedriges-histaminrisiko">Instant-Pot: Kurze Garzeit, niedriges Histaminrisiko</a></li><li><a href="#heissluftfritteuse-mit-glaskorb-schnell-vertraglich">Heißluftfritteuse mit Glaskorb: Schnell &amp; verträglich</a></li><li><a href="#mahlzeiten-einfrieren-histamin-vermeiden-durch-planung">Mahlzeiten einfrieren: Histamin vermeiden durch Planung</a></li><li><a href="#luftdicht-lagern-welche-behalter-sich-eignen">Luftdicht lagern: Welche Behälter sich eignen</a></li><li><a href="#temperatur-stabil-halten-auch-unterwegs">Temperatur stabil halten, auch unterwegs</a></li><li><a href="#aufwarmen-warum-es-problematisch-sein-kann">Aufwärmen: Warum es problematisch sein kann</a></li><li><a href="#histaminarme-zubereitung-zutaten-gezielt-auswahlen">Histaminarme Zubereitung: Zutaten gezielt auswählen</a></li><li><a href="#resteverwertung-bei-histaminproblemen-1">Resteverwertung bei Histaminproblemen</a></li><li><a href="#quellen-und-literatur">Quellen und Literatur</a></li><li><a href="#frequently-asked-questions-fa-qs">Frequently Asked Questions (FAQs)</a></li><li><a href="#quellen-literatur">Quellen &amp; Literatur</a></li></ul></nav>



<h2 id="histaminarme-zubereitung-die-gos-und-no-gos" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Histaminarme Zubereitung: Die Gos und No-Gos:</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="721" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Cream-Blue-Simple-Tips-Marketing-Strategy-Graph1-1024x721.jpg" alt="Zubereitungsmethoden bei Histaminintoleranz in einer Illustration." class="wp-image-11072" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Cream-Blue-Simple-Tips-Marketing-Strategy-Graph1-1024x721.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Cream-Blue-Simple-Tips-Marketing-Strategy-Graph1-300x211.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Cream-Blue-Simple-Tips-Marketing-Strategy-Graph1-768x541.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Cream-Blue-Simple-Tips-Marketing-Strategy-Graph1-1140x803.jpg 1140w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Cream-Blue-Simple-Tips-Marketing-Strategy-Graph1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nicht jede Methode ist bei Histaminproblemen geeignet – die Übersicht zeigt Gos und No-Gos.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch widmen wir uns lieber den guten, histaminarmen Zubereitungsmethoden.</p>



<h2 id="instant-pot-kurze-garzeit-niedriges-histaminrisiko" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Instant-Pot: Kurze Garzeit, niedriges Histaminrisiko</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://amzn.to/48uRUcO" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Der Instantpot</a> (Anm.: oder jeder andere Druckkochtopf) hat das Potenzial, bei einer Histaminose dein bester Freund zu werden. Denn wie schon angesprochen, vertragen sich hohe Hitze und lange Kochzeiten schlecht, wenn du auf eine histaminarme Zubereitung Wert legst, weil sie den Histaminspiegel in Lebensmitteln erhöhen. Beim Kochen im Instant-Pot passiert das nicht. Er verkürzt die Kochzeit, und verringert so auch das Risiko einer Histaminansammlung. Hier findest du etwa <a href="https://www.autoimmun-lifestyle.com/histaminarme-knochenbruehe/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein Rezept für eine histaminarme Knochenbrühe aus dem Instantpot.</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="614" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm3-1024x614.jpg" alt="Kohlrouladen im Instant Pot – histaminarme Zubereitung durch kurze Garzeit." class="wp-image-11078" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm3-1024x614.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm3-300x180.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm3-768x461.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm3-1140x684.jpg 1140w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Kohlrouladen im Instant Pot – eine der verträglichsten Zubereitungsarten bei Histamin</em>ose.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst quasi alles im Instant-Pot zubereiten: Gemüse, Eintöpfe, Fleisch, Sautiertes, Suppen, Brühe, Frittatas, hartgekochte Eier und sogar Desserts. Abgesehen davon brauchst du weniger Vorbereitungs-. Koch- und Reinigungszeit. Tatsächlich ist der Instant-Pot eine der einfachsten und effektivsten Kochmethoden bei Histaminose, gerade in stressigen Lebenssituationen. Und kostet nicht einmal 100 Euro. (Anm.: Ich, Alexandra, habe ihn täglich im Einsatz)</p>



<div class="wp-block-stackable-call-to-action alignfull stk-block-call-to-action stk-block stk-820ecf8 stk-block-background stk--has-background-overlay" data-v="2" data-block-id="820ecf8"><style>.stk-820ecf8 {background-color:linear-gradient(135deg,rgb(74,234,220) 0%,rgb(151,120,209) 20%,rgb(207,42,186) 40%,rgb(238,44,130) 60%,rgb(251,105,98) 80%,rgb(254,248,76) 100%) !important;background-image:url(https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/10/Wissen-giessen-2.jpg) !important;min-height:400px !important;align-items:center !important;display:flex !important;}.stk-820ecf8:before{opacity:0.5 !important;background-image:linear-gradient(135deg,rgb(74,234,220) 0%,rgb(151,120,209) 20%,rgb(207,42,186) 40%,rgb(238,44,130) 60%,rgb(251,105,98) 80%,rgb(254,248,76) 100%) !important;}</style><div class="stk-block-call-to-action__content stk-content-align stk-820ecf8-column alignwide stk-container stk-820ecf8-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="has-text-align-center stk-block-content stk-inner-blocks stk-820ecf8-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-4fcdf62" id="bevor-du-liest" data-block-id="4fcdf62"><style>.stk-4fcdf62 {margin-bottom:14px !important;}.stk-4fcdf62 .stk-block-heading__text{font-size:45px !important;color:#FFFFFF !important;font-weight:600 !important;font-family:"Lato", Sans-serif !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-4fcdf62 .stk-block-heading__text{font-size:45px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text has-text-color has-white-color">Kurze Frage: Soll es uns weiterhin geben?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-eb0fe6c" data-block-id="eb0fe6c"><style>.stk-eb0fe6c .stk-block-text__text{color:#FFFFFF !important;}</style><p class="stk-block-text__text has-text-color has-white-color">Dann brauchen wir Dich: Autoimmun-Lifestyle gibt’s leider nicht „einfach so“.<br>Dein Abo entscheidet, ob es morgen noch da ist.</p></div>



<div class="wp-block-stackable-button-group stk-block-button-group stk-block stk-7e0f853" data-block-id="7e0f853"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-button-group">
<div class="wp-block-stackable-button stk-block-button stk-block stk-a2437ad" data-block-id="a2437ad"><style>.stk-a2437ad:hover{opacity:0.8 !important;}.stk-a2437ad .stk-button{padding-right:24px !important;padding-left:24px !important;background:#ffd6cb !important;border-top-left-radius:50px !important;border-top-right-radius:50px !important;border-bottom-right-radius:50px !important;border-bottom-left-radius:50px !important;}.stk-a2437ad .stk-button__inner-text{color:#000000 !important;}</style><a class="stk-link stk-button stk--hover-effect-darken" href=""><span class="has-text-color has-black-color stk-button__inner-text">Mit 4,50€ dabei sein!</span></a></div>
</div></div>
</div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 id="heissluftfritteuse-mit-glaskorb-schnell-vertraglich" class="wp-block-heading" style="font-size:23px">Heißluftfritteuse mit Glaskorb: Schnell &amp; verträglich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ziemlich praktisch im Hinblick auf eine histaminarme Zubereitung erweist sich auch die <a href="https://amzn.to/478VCGw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heißluftfritteuse mit Glaskorb</a> (wichtig!), die du bereits unter 100 Euro bekommst. Mit einer normalen Fritteuse hat die aber nichts zu tun. Sie setzt auf die Zirkulation von heißer Luft in hoher Geschwindigkeit, um eine knusprige Schicht zu erzeugen. Der Vorteil dabei: Dein Gargut brät schneller und gleichmäßiger. Die Möglichkeiten der Lebensmittelzubereitung sind dabei endlos. Sie beginnen bei Gemüse- und Kartoffeln und enden bei Fleisch, Quiche, Rösti, Süßkartoffel-Pommes, Grünkohlchips und Kuchen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="300" height="300" data-id="15365" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/469ce0f2-127d-4865-86e8-5026424364bc.__CR1450813813_PT0_SX300_V1___.jpg" alt="Der Glaskorb einer Heissluftfritteuse." class="wp-image-15365" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/469ce0f2-127d-4865-86e8-5026424364bc.__CR1450813813_PT0_SX300_V1___.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/469ce0f2-127d-4865-86e8-5026424364bc.__CR1450813813_PT0_SX300_V1___-150x150.jpg 150w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/469ce0f2-127d-4865-86e8-5026424364bc.__CR1450813813_PT0_SX300_V1___-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="677" data-id="15360" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/71hyojSG6oL._AC_SL1500_-e1760721843726-1024x677.jpg" alt="Heissluftfritteuse mit Glaskorb und panierten Hühnernuggets." class="wp-image-15360" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/71hyojSG6oL._AC_SL1500_-e1760721843726-1024x677.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/71hyojSG6oL._AC_SL1500_-e1760721843726-300x198.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/71hyojSG6oL._AC_SL1500_-e1760721843726-768x508.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/71hyojSG6oL._AC_SL1500_-e1760721843726-1140x753.jpg 1140w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/71hyojSG6oL._AC_SL1500_-e1760721843726.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://amzn.to/478VCGw" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1024" height="1015" data-id="15356" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/619gSHwp4zL._AC_SL1202_-1024x1015.jpg" alt="Heissluftfritteuse mit Glaskorb." class="wp-image-15356" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/619gSHwp4zL._AC_SL1202_-1024x1015.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/619gSHwp4zL._AC_SL1202_-300x297.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/619gSHwp4zL._AC_SL1202_-150x150.jpg 150w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/619gSHwp4zL._AC_SL1202_-768x761.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/619gSHwp4zL._AC_SL1202_-80x80.jpg 80w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/619gSHwp4zL._AC_SL1202_.jpg 1037w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wenn Heissluftfritteuse, dann eine mit Glaskorb. </figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Brauchst du ein schnelles, histaminarmes Essen, kannst du etwa schockgefrorenen Fisch direkt aus dem Gefrierschrank in den Heißluftfritteusenkorb geben, würzen und zusammen mit Gemüse garen.</p>



<h2 id="mahlzeiten-einfrieren-histamin-vermeiden-durch-planung" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Mahlzeiten einfrieren: Histamin vermeiden durch Planung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der besten Möglichkeiten, sich vorzubereiten, Zeit zu sparen und einer Histaminose vorzubeugen, ist das Einfrieren. Wobei die Verwendung von frischem Fleisch und Fisch dabei entscheidend ist. Kaufst du Fisch oder Fleisch, und isst sie nicht sofort, friere sie ein. Teile das Ganze dabei in Beutel auf, um nur so viel rausnehmen zu müssen, wie du brauchst. Auch Burgerpatties und Co. kannst du im Voraus zubereiten und einfrieren. Diese Strategie trägt dazu bei, die Bildung, Oxidation und das mikrobielle Wachstum von Histamin zu verhindern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="614" src="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm4-1024x614.jpg" alt="Gefrierbehälter aus Glas mit frischem Gemüse: zur histaminarmen Vorratshaltung bei MCAS." class="wp-image-11079" srcset="https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm4-1024x614.jpg 1024w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm4-300x180.jpg 300w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm4-768x461.jpg 768w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm4-1140x684.jpg 1140w, https://www.autoimmun-lifestyle.com/wp-content/uploads/2024/07/Kein-Titel-25-x-15-cm4.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gute Vorratshaltung reduziert Histamin: Glasbehälter mit frischem Obst und Gemüse im Tiefkühler.</figcaption></figure>



<h2 id="luftdicht-lagern-welche-behalter-sich-eignen" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Luftdicht lagern: Welche Behälter sich eignen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Investiere in gute Aufbewahlungsbehälter. Ja, auch das ist ein wichtiger Tipp für die Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln. Du brauchst hochwertige, stabile und luftdichte Behälter. Vor allem der Ausschluss von Sauerstoff kann dazu beitragen, das mikrobielle Wachstum, die Oxidation und den Nährstoffverlust zu reduzieren. Im Sinne der Reduzierung von Giftstoffen solltest du dafür <a href="https://amzn.to/3La1Cr5" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glasbehälter</a> und <a href="https://amzn.to/4oksfIq" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Silikon-Druckverschlussbeutel</a> anstelle von Kunststoffbehältern verwenden.</p>



<h2 id="temperatur-stabil-halten-auch-unterwegs" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Temperatur stabil halten, auch unterwegs</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du beherrschst die histaminarme Zubereitung aus dem FF? Dann kann trotzdem noch viel schief gehen, wenn du deine Lebensmittel nicht richtig lagerst und transportierst. Ja, auch die Lagertemperatur deiner Lebensmittel kann sich auf den Nährstoffabbau und den Histaminspiegel auswirken. Insbesondere wichtig ist dabei der Transport. Wenn du im Sommer einkaufst, aber auch wenn du dein Mittagessen zur Arbeit mitnimmst, und einen längeren Arbeitsweg hast, halte deine Lebensmittel mit einer Thermo-Lunchbox oder einer Kühltasche bei optimaler Temperatur frisch. <em>(Anm. Alexandra.: Ich kaufe im Sommer schon lange mit <a href="https://www.amazon.de/K%C3%BChlrucksack-Picknickrucksack-Auslaufsicher-Isoliertasche-Multifunktionaler/dp/B09SQ22GHK/ref=nosim?tag=autoimmunlife-21&amp;th=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einem Kühlrucksack</a> ein, den man auch super für Picknicks verwenden kann, die Tragegurte der Kühltaschen haben mich immer genervt).</em></p>



<h2 id="aufwarmen-warum-es-problematisch-sein-kann" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Aufwärmen: Warum es problematisch sein kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder reagiert auf Essensreste. Manche haben gar kein Problem damit, manche reagieren nur auf bestimmte Reste. Achte daher auf die Botschaften deines Körpers. Reagierst du nicht empfindlich auf Essensreste, kannst du das heutige Abendessen am Mittag des nächsten Tages noch essen. Versuche aber selbst dann, die Reste am nächsten Tag zu essen, anstatt zwei oder drei Tage zu warten. Das Nahrungsergänzungsmittel DAO kann dir dabei helfen, Essensreste zu verdauen, wenn es nicht anders geht, und du keine Zeit hast, frisch zu kochen. Aber selbst, wenn du es verträgst, Reste vom Vortag zu essen: Erhitzen kann bestimmte Nährstoffe zerstören und bestimmte Erhitzungsmethoden können auch den Histaminspiegel erhöhen. Daher solltest du, wann immer es geht, auf Aufwärmen verzichten. Geht das nicht, halte das Aufwärmen minimal und führe es maximal einmal durch. Persönlich verwende ich dazu meinen Instant Pot, keine Mikrowelle.</p>



<h2 id="histaminarme-zubereitung-zutaten-gezielt-auswahlen" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Histaminarme Zubereitung: Zutaten gezielt auswählen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geht es um die histaminarme Zubereitung von Lebensmitteln, ist natürlich eines ebenfalls wesentlich: frische Lebensmittel und histaminarme Zutaten als Grundlage. Schau dir im Hinblick darauf Lebensmittellisten (wie die <a href="https://www.mastzellaktivierung.info/downloads/foodlist/11_FoodList_DE_alphabetisch_mitKat.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sighi-Liste</a>) an.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meide histaminreiche Zutaten</strong><br>gereiften Käse, konserviertes, gepökeltes und verarbeitetes Fleisch, fermentierte Lebensmittel, Trockenfrüchte, fermentierten Alkohol, Hülsenfrüchte, einige Nüsse wie Walnüsse, saure Lebensmittel (die meisten Zitrusfrüchte), geräuchertes Fleisch und bestimmte Gemüsesorten (z. B. Avocados, Auberginen, Spinat und Tomaten), essighaltige Lebensmittel (z. B. Oliven und eingelegte Gurken), verarbeitete Lebensmittel mit hohem Konservierungsstoffgehalt. </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meide histaminfreisetzende Lebensmittel</strong> <br>Bananen, Papaya, Ananas, Erdbeeren, Tomaten, Milchprodukte aus Kuhmilch, Schalentiere, Weizenkeime und Alkohol.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Meide Produkte, die das Enzym Diaminoxidase blockieren</strong><br>einschließlich grünem Tee, schwarzem Tee, Mate-Tee, Energy-Drinks und Alkohol.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wähle histaminarme Lebensmittel</strong><br>Das meiste frische Gemüse fällt darunter, die meisten frischen Früchte wie Äpfel, Blaubeeren, Brombeeren, Birnen, Weintrauben, Kirschen und Melonen, frisches tierisches Eiweiß wie grasgefüttertes Fleisch, Weidegeflügel usw., Eier, wild gefangener Fisch und Wild, gesunde Öle, einschließlich Kokosnussöl, natives Olivenöl extra, Ghee von grasgefütterten Tieren, glutenfreie Mehle wie Kokosnuss-, Pfeilwurzel-, Maniokmehl und Tapiokastärke, Süßungsmittel, wie einheimischer Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker oder Blattkräuter, weißer Tee. und Kräutertee.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wähle Zutaten mit hohem Quercetingehalt, die zur Senkung des Histaminspiegels beitragen</strong><br>Darunter fallen Weintrauben, Äpfel, dunkle Pflaumen, Blaubeeren, Kirschen, Preiselbeeren, schwarze Johannisbeeren, Apfelbeeren, Kreuzblütler, roter Blattsalat, Römersalat, Grünkohl, Kohl, Sprossen, Spargel, rote Zwiebeln, Paprika, Kreuzblütler und Olivenöl.<br></li>



<li><strong>Wähle Lebensmittel, die das DAO-Enzym verstärken</strong><br>Darunter Rübengrün, Brokkoli, Mangold, Grünkohl, Pistazien, Mandeln, Kürbiskerne, wild gefangenen Lachs, frische Sardinen und Weidehuhn.<br></li>



<li><strong>Wähle entzündungshemmende Lebensmittel </strong><br>wie Thymian, Ingwer, Kurkuma, Pfefferminze, Knoblauch, Zwiebeln, Brunnenkresse und Granatäpfel.</li>
</ul>



<h2 id="resteverwertung-bei-histaminproblemen-1" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Resteverwertung bei Histaminproblemen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reste oder englisch Leftovers sind praktisch. Und problematisch. Die größten Probleme sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Oxidation: </strong>Davon spricht man, wenn während der Zubereitung Sauerstoff auf die Lebensmittel gelangt. In diesem Fall kann ein unangenehmer Geruch oder eine Verfärbung entstehen. Ein Beispiel gefällig? Geschnittene Äpfel, die braun werden, wenn sie draußen gelassen werden. Bedeutet Oxidation automatisch, dass Lebensmittel nicht mehr sicher sind? Nein. Sehr wohl aber können Nährstoffe ihre Aktivität und Wirkung verlieren. Oder anders ausgedrückt: Willst du deine Nährstoffaufnahme maximieren, solltest du Oxidation vermeiden, wie<a href="https://scijournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/jsfa.2740520113" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> dieses Paper zum Thema Oxidation</a> unterstreicht.<br></li>



<li><strong>Der Histaminanstieg:</strong> Im Übrigen haben Untersuchungen klar gezeigt, dass der Histaminspiegel in Lebensmitteln mit der Zeit ansteigt. Die Zahl histaminbildender Bakterien nimmt schlicht zu. Das erklärt, warum du aufbewahrtes Essen tags darauf möglicher Weise schlechter verträgst, als am Tag der Zubereitung. Zwar reagiert nicht jeder Mensch mit einer Histaminose auf Essensreste,<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10442480/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> aber viele, wie diese Studie zum Thema Biogene Amine zeigt</a>. Dabei gilt in Sachen histaminarme Zubereitung: Je länger Essen aufbewahrt wird, desto problematischer. Oft erzählen mir Menschen, die mich wegen Histaminproblemen konsultieren, dass sie Lebensmittel 5 bis 7 Tage lang aufbewahren. Ihre Symptome spiegeln genau das wider!<br></li>



<li><strong>Das mikrobielle Wachstum</strong><br>Auf Lebensmitteln wachsen gern Mikroben. Und sie vermehren sich dank der Nährstoffe. Problematisch wird das, weil <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25481061/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zu viele Mikroben in der Nahrung Entzündungen verstärken</a>, das mikrobielle Gleichgewicht im Darm stören, Verdauungsbeschwerden und andere Probleme verursachen können. <br></li>



<li><strong>Der Nährstoffabbau: </strong>Reste können weniger Phytonährstoffe enthalten, als frisch gekochte Mahlzeiten. Die Zeit nimmt darauf Einfluss, aber auch die Lagertemperatur und andere Faktoren. Das macht die Erfindung des Kühlschranks sehr sinnvoll. Dort bleiben Lebensmittel einfach länger frisch, als auf deiner Arbeitsplatte.</li>
</ul>



<h2 id="quellen-und-literatur" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Quellen und Literatur</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Chung, B. Y., Park, S. Y., Byun, Y. S., Son, J. H., Choi, Y. W., Cho, Y. S., Kim, H. O. &amp; Park, C. W. <strong>(2017).</strong> <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5705351/#:~:text=In%20our%20study%2C%20frying%20and,for%20reducing%20the%20histamine%20content." target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Effect of Different Cooking Methods on Histamine Levels in Selected Foods</em></a> <em>Annals of Dermatology, 29(6), 706–714.</em> DOI: 10.5021/ad.2017.29.6.706. </li>



<li>Löliger, J. (1990). <a href="https://scijournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/jsfa.2740520113" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Headspace gas analysis of volatile hydrocarbons as a tool for the determination of the state of oxidation of foods stored in sealed containers</em> </a>Journal of the Science of Food and Agriculture, 52(1), <em>119–128.</em> </li>



<li>Bodmer, S., Imark, C. &amp; Kneubühl, M. (1999).<em> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10442480/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Biogenic amines in foods: histamine and food processing</a> </em>Inflammation Research, 48(6), 296–300. </li>



<li>Remenant, B., Jaffrès, E., Dousset, X., Pilet, M.-F. &amp; Zagorec, M. (2015). <em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25481061/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bacterial spoilers of food: behavior, fitness and functional properties</a></em> Food Microbiology, 45(Pt A), 45–53<em>.</em> </li>



<li>SIGHI – Swiss Interest Group Histamine Intolerance. <a href="https://www.mastzellaktivierung.info/downloads/foodlist/11_FoodList_DE_alphabetisch_mitKat.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>SIGHI FoodList – Lebensmittelliste bei Histaminintoleranz</em></a></li>
</ul>



<div class="wp-block-stackable-columns alignfull stk-block-columns stk-block stk-0f5x3gc stk-block-background" data-block-id="0f5x3gc"><style>.stk-0f5x3gc {margin-top:var(--stk--preset--spacing--70, 3.38rem) !important;margin-bottom:var(--stk--preset--spacing--70, 3.38rem) !important;}</style><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-0f5x3gc-column alignwide">
<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-95982a2" data-v="4" data-block-id="95982a2"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-95982a2-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-95982a2-inner-blocks">
<h2 id="frequently-asked-questions-fa-qs" class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions (FAQs)</h2>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-s8t5gnq is-style-default" data-block-id="s8t5gnq">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-7817bc1 stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="7817bc1"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-7817bc1-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-7817bc1-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-cf21cac" data-block-id="cf21cac"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-nsw1uaf" id="question-1-placeholder" data-block-id="nsw1uaf"><style>.stk-nsw1uaf .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-nsw1uaf .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Welche Rolle spielt die Wahl des Schneidebretts bei der Entstehung von Histamin in der Küche?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-183d7e3" data-block-id="183d7e3"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-183d7e3" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-183-d-7-e-3-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-183-d-7-e-3-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
</div></div>
</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-f58dfc6 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="f58dfc6"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-f58dfc6-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-f58dfc6-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-1106895" data-block-id="1106895"><p class="stk-block-text__text">Das Schneidebrett bildet nicht selbst Histamin, kann aber zur Übertragung histaminbildender Bakterien auf Lebensmittel beitragen. Eine <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0023643826000277" target="_blank" rel="noreferrer noopener">2026 veröffentlichte Schneidebretter-Studie</a> wies auf Schneidebrettern aus Fischverkaufsbetrieben unter anderem die stark histaminbildenden Bakterien <em>Morganella morganii</em> und <em>Raoultella planticola</em> nach. Beide konnten Biofilme bilden; insbesondere <em>R. planticola</em> blieb darin unter trockenen Bedingungen bis zu 20 Tage lebensfähig. Außerdem wurde die Übertragung der Bakterien von kontaminierten Schneidebrettern auf Fischfilets nachgewiesen. Ein sauberes, glattes und gut zu reinigendes Schneidebrett ist daher enorm wichtig. Vom Material empfiehlt sich Glas, gefolgt von Holz. Plastik ist aufgrund des Abriebs nicht empfehlenswert.<br><br><strong>Quelle:</strong> <strong>S</strong>ahar Elmi Anvari, Mehdi Zarei &amp; Maryam Ghaderi Ghahfarokhi (2026):<br><em><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0023643826000277" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cutting boards as a source of high histamine-producing bacteria: Persistence and transfer to fish fillets</a> LWT, Volume 240, Article 119017.</em> </p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-misu53f is-style-default" data-block-id="misu53f">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-214fb88 stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="214fb88"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-214fb88-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-214fb88-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-0283f10" data-block-id="0283f10"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-2d0w6qe" id="question-2-placeholder" data-block-id="2d0w6qe"><style>.stk-2d0w6qe .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-2d0w6qe .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Gibt es beim Auftauen von tiefgekühltem Fisch oder Fleisch eine Methode, die den Histaminanstieg minimiert?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-abb2a53" data-block-id="abb2a53"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-abb2a53" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-abb-2-a-53-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-abb-2-a-53-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
</div></div>
</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-99deb38 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="99deb38"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-99deb38-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-99deb38-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-00804d3" data-block-id="00804d3"><p class="stk-block-text__text">Ein langsames Auftauen über viele Stunden im Kühlschrank ist bei Histaminintoleranz hochproblematisch, da sich Bakterien während der langen Auftauphase vermehren. Die sicherste Methode ist das direkte Verarbeiten des tiefgekühlten Lebensmittels, beispielsweise in der Heißluftfritteuse oder der Pfanne, gefolgt von <strong>Schnellauftauen im kalten Wasserbad</strong> (gut verpackt). Eine im Journal <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2995314/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Food Science</em></a> veröffentlichte Studie bestätigt, dass die Minimierung der Übergangs-Temperaturzonen das mikrobielle Wachstum und damit die Bildung biogener Amine stark reduziert.<br><br>Quelle: <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2995314/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Control of Biogenic Amines in Food—Existing and Emerging Approaches</em></a><br>Naila, A., Flint, S., Fletcher, G., Bremer, P. &amp; Meerdink, G. (2010). <em>Journal of Food Science</em>, 75(7), R139–R150. </p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-4mrq8u9 is-style-default" data-block-id="4mrq8u9">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-545cf7d stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="545cf7d"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-545cf7d-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-545cf7d-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-1b2a6e1" data-block-id="1b2a6e1"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-u4hbjfh" id="question-3-placeholder" data-block-id="u4hbjfh"><style>.stk-u4hbjfh .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-u4hbjfh .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Schützt das Vakuumieren von frisch gekochtem Essen vor dem Histaminanstieg im Kühlschrank?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-a049939" data-block-id="a049939"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-a049939" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-a-049939-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-a-049939-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
</div></div>
</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-e3264c1 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="e3264c1"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-e3264c1-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-e3264c1-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-a56e4f2" data-block-id="a56e4f2"><p class="stk-block-text__text">Das Vakuumieren entzieht zwar Sauerstoff und stoppt die aerobe Oxidation, es verhindert jedoch <strong>nicht</strong> die Aktivität von anaeroben Bakterien, die ohne Luft überleben können. Viele histaminbildende Bakterienstämme vermehren sich auch unter Luftabschluss im Kühlschrank weiter. Eine im <a href="https://www.google.com/goto?url=CAESewHrOzAVyHcAfn3HIgA54Upo7Zl6PgEu7svFOT35xkd5aD92gGL-4Z6gXVuEYm5Tf-0mnywHj_XETdcQkanBembOK8ICXLWR0cuUqCorfvonq7gEwkOskksAOT7AQTB5JspGkg0ilzylqw5e28bmrb5JQyFwaErp3uD1dA" target="_blank" rel="noopener"><em>Journal of Food Protection</em></a> veröffentlichte Untersuchung zum Effekt von Vakuumverpackungen zeigt, dass das Vakuumieren bei Proteinen das Einfrieren nicht ersetzen kann, da anaerobe Keime die Histaminproduktion selbst bei niedrigen Lagertemperaturen langsam fortsetzen. <br><br><strong>Quelle: </strong><br>Yi-Chen Lee, et al.<strong> </strong>(2019)<strong>.</strong> <em><a>Effect of Vacuum Packaging on Histamine Production in Japanese Spanish Mackerel (Scomberomorus niphonius) Stored at Various Temperatures</a>.</em> <em>Journal of Food Protection</em>, 82(11), 1931–1937. </p></div>
</div></div></div>
</details>



<details class="wp-block-stackable-accordion stk-block-accordion stk-inner-blocks stk-block-content stk-block stk-7meg6uf is-style-default" data-block-id="7meg6uf">
<summary class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-b10e587 stk--container-small stk-block-accordion__heading" data-v="4" data-block-id="b10e587"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-b10e587-container stk-hover-parent"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-b10e587-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-icon-label stk-block-icon-label stk-block stk-ff52525" data-block-id="ff52525"><div class="stk-row stk-inner-blocks stk-block-content">
<div class="wp-block-stackable-heading stk-block-heading stk-block-heading--v2 stk-block stk-debmt5a" id="question-4-placeholder" data-block-id="debmt5a"><style>.stk-debmt5a .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}@media screen and (max-width: 1023px){.stk-debmt5a .stk-block-heading__text{font-size:20px !important;}}</style><h3 class="stk-block-heading__text">Warum ist das Garen im Backofen bei Umluft für Mastzell-Patienten oft schlechter verträglich als Ober-/Unterhitze?</h3></div>



<div class="wp-block-stackable-icon stk-block-icon stk-block stk-d45ef21" data-block-id="d45ef21"><span class="stk--svg-wrapper"><div class="stk--inner-svg"><svg style="height:0;width:0"><defs><linearGradient id="linear-gradient-d45ef21" x1="0" x2="100%" y1="0" y2="0"><stop offset="0%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-d-45-ef-21-color-1)"></stop><stop offset="100%" style="stop-opacity:1;stop-color:var(--linear-gradient-d-45-ef-21-color-2)"></stop></linearGradient></defs></svg><svg data-prefix="fas" data-icon="chevron-down" class="svg-inline--fa fa-chevron-down fa-w-14" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512" aria-hidden="true" width="32" height="32"><path fill="currentColor" d="M207.029 381.476L12.686 187.132c-9.373-9.373-9.373-24.569 0-33.941l22.667-22.667c9.357-9.357 24.522-9.375 33.901-.04L224 284.505l154.745-154.021c9.379-9.335 24.544-9.317 33.901.04l22.667 22.667c9.373 9.373 9.373 24.569 0 33.941L240.971 381.476c-9.373 9.372-24.569 9.372-33.942 0z"></path></svg></div></span></div>
</div></div>
</div></div></summary>



<div class="wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-b382b14 stk-block-accordion__content" data-v="4" data-block-id="b382b14"><div class="stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-b382b14-container stk--no-background stk--no-padding"><div class="stk-block-content stk-inner-blocks stk-b382b14-inner-blocks">
<div class="wp-block-stackable-text stk-block-text stk-block stk-b7ad775" data-block-id="b7ad775"><p class="stk-block-text__text">Die Umluftfunktion entzieht der Oberfläche der Lebensmittel durch die kontinuierliche Luftbewegung schneller Feuchtigkeit und kann dadurch die Bildung von Oxidationsprodukten begünstigen. <a href="https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1365-2621.1984.tb13224.x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studien zeigen, dass beim Garen im Konvektionsofen vermehrt Lipidoxidationsprodukte entstehen können.</a> Oxidierte Fette und andere reaktive Abbauprodukte können den Verdauungstrakt zusätzlich belasten und bei empfindlichen Menschen Beschwerden verstärken. Für Mastzell-Patienten kann es daher sinnvoll sein, schonendere und feuchtere Garmethoden wie Dämpfen oder Ober-/Unterhitze zu bevorzugen.<br><br><strong>Quelle:</strong><br>Pikul, J., et al. (1984). <em><a href="https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1365-2621.1984.tb13224.x" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Effects of Frozen Storage and Cooking on Lipid Oxidation in Chicken Meat. Journal of Food Science,</a> 49</em>(3), 838–843. .</p></div>
</div></div></div>
</details>
</div></div></div>
</div></div>



<h2 id="quellen-literatur" class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Quellen &amp; Literatur</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Chung, B. Y., Park, S. Y., Byun, Y. S., Son, J. H., Choi, Y. W., Cho, Y. S., Kim, H. O., &amp; Park, C. W. (2017). <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29200758/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Effect of Different Cooking Methods on Histamine Levels in Selected Foods</em></a>. <em>Annals of Dermatology, 29</em>(6), 706–714. DOI: 10.5021/ad.2017.29.6.706.</li>



<li>Löliger, J. (1990). <a href="https://scijournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/jsfa.2740520113" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Headspace gas analysis of volatile hydrocarbons as a tool for the determination of the state of oxidation of foods stored in sealed containers</em></a>. <em>Journal of the Science of Food and Agriculture, 52</em>(1), 119–128. DOI: 10.1002/jsfa.2740520113.</li>



<li>Bodmer, S., Imark, C., &amp; Kneubühl, M. (1999). <em><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10442480/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Biogenic amines in foods: histamine and food processing</a>. Inflammation Research, 48</em>(6), 296–300. DOI: 10.1007/s000110050463.</li>



<li>Remenant, B., Jaffrès, E., Dousset, X., Pilet, M.-F., &amp; Zagorec, M. (2015). <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25481061/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Bacterial spoilers of food: behavior, fitness and functional properties</em></a>. <em>Food Microbiology, 45</em>(Pt A), 45–53. DOI: 10.1016/j.fm.2014.03.009.</li>



<li>SIGHI. <em><a href="https://www.mastzellaktivierung.info/downloads/foodlist/11_FoodList_DE_alphabetisch_mitKat.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SIGHI FoodList – Lebensmittelliste bei Histaminintoleranz</a>.</em></li>
</ul>



<p class="has-sitka-ultralight-gray-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:15px"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a1.png" alt="💡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Hinweis:</strong> Dieser Text stammt inhaltlich von Dr. John Gannage, funktioneller Mediziner und Mastzellspezialist aus Kanada. Übersetzung: Mag. Alexandra Binder. Er dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Eine Haftung für daraus abgeleitete Handlungen wird ausgeschlossen.</p>



<p class="has-sitka-ultralight-gray-background-color has-background wp-block-paragraph" style="font-size:15px"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f6d2.png" alt="🛒" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Transparenz-Hinweis:</strong> Der Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du darüber einkaufst, erhalte ich eine Mini-Provision, die dazu beiträgt, dieses Magazin weiter zu betreiben. Für dich bleibt der Preis gleich. Ich empfehle ausschließlich Produkte, die ich getestet habe, von deren Qualität ich überzeugt bin und die ich liebe. Wer mich kennt, weiß das.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><br></p>
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