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It’s Burger-Time

Burger

Wir bauen einen Burger! Und zwar nicht irgendeinen! Es wird einer mit einem Laberl, hip Patty genannt, aus Lammfleisch vom Krainer Steinschaf (oder einem anderen Schaf eurer Wahl), selbstgemachten superduper glutenfreien Burger Buns, Rotkraut und Preiselbeeren. Dieser Burger ist aber nicht nur glutenfrei. Er besteht auch zum großen Teil aus regionalen, saisonalen, histaminarmen Zutaten.

Schon mal Rot(Blau)kraut im Burger gegessen?

Andere kombinieren Kleidung, wir kombinieren Essen. „Ich suche die perfekte Kombi zum Lammfleisch“, sag ich daher zu meiner allwissenden Freundin Andrea. Rotkraut, Preiselbeeren und Kresse kommt wie aus der Pistole geschossen. „Rotkraut im Burger?“, frag ich. „Echt?“ „Klar“, sagt sie. „Das Lamm-Fleisch ist würzig zart mit einem Hauch an Wildgeschmack“. Das passt perfekt. Überzeugt, genau das kommt in unseren Burger, allerdings verfeinert mit Honig und Piment. Und den Bun machen wir natürlich auch selber. Zehn Versuche hat es gebraucht, ein richtig gutes glutenfreies Burgerbrötchen ohne die herkömmlichen glutenfreien Mix-Mehle zu kreieren. Das Rezept dafür findet ihr hier!

Warum denn Piment?

Wir verwenden ihn statt Pfeffer. Im Unterschied dazu besitzt Piment nicht nur eine angenehme, leicht brennende Schärfe, sondern verbindet die süß-herben Aromen unterschiedlichster Gewürze wie Muskat, Zimt, Pfeffer und Gewürznelken miteinander. Daher wird Piment auch als Allgewürz oder Allspice bezeichnet. Jetzt legen wir aber los.

Burger-Rotkraut

Zutaten

  • 1/4 Kopf Rotkraut
  • 1 EL Honig
  • 1 Prise Piment
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Knoblauchzehe (wenn ihr sie vertragt/manche reagieren histamin-mäßig darauf)
  • Salz
  • 100 ml Verjus
  • 100 ml Apfelsaft
  • Olivenöl

Anleitungen

  • Blaukraut in feine Streifen hobeln (oder schneiden).
  • Alle anderen Zutaten (bis auf das Öl) in einem Topf geben, aufkochen und so lange köcheln lassen, bis alles auf die Hälfte einreduziert ist.
  • Sud abseihen, etwas Ölivenöl beigeben und über das Blaukraut gießen. Einarbeiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Burger Patties

Zutaten

  • 450 Gramm Lammfaschiertes
  • etwas Pippali Pfeffer (Langpfeffer)
  • Abrieb einer 1/2 Zitronen (Zeste)
  • etwas Petersilie fein gehackt

Anleitungen

  • Gewürze in das Fleisch einarbeiten
  • 3-4 Patties formen (je nachdem, in welcher Größe ihr sie mögt), und in Ghee braten

Wir haben jetzt Patties, Burger Buns und Blaukraut. Demnach schreiten wir an das Finalisieren:

Grande Finale oder: Das Anrichten
  • Die Buns aufschneiden und mit etwas gesalzenem Ghee bestreichen. In der Pfanne (die Innenflächen) goldgelb anbraten.
  • Den fertig gegarten Patty auf den Bun-Boden geben und mit etwas grobem Senf bestreichen (wenn ihr ihn histamin-mäßig vertragt, sonst weglassen).
  • Blaukraut auf den Patty geben, Gartenkresse darüberstreuen
  • Bun Deckel draufsetzen und genießen.
  • Wer es gerne etwas süß mag gibt noch Preiselbeeren auf das Rotkraut.
    Aber achtet bitte auf die Zutaten, wenn ihr sie kauft.

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Journalistin, Hashimoto-Hero, Kochwunderwaffe, Achtsamkeits-Anfängerin

1 Comment

  • […] Nur, um das ein für alle Mal zu klären: Der Bun muss allem voran weich, locker und flaumig sein. In anderen Worten: Der völlige Gegensatz zu einem richtig guten Brot mit toller Kruste. Bitte, ich liebe eine knackige Brotkruste. Aber in dem Fall wäre sie kontraproduktiv. Zugleich sollte das Burgerbrötchen so stabil sein, dass man den belegten Burger in die Hand nehmen kann, ohne dass er auseinanderbricht. Und natürlich muss es zum Geschmack von Fleisch und Belag passen. Es hat ungefähr zehn Versuche gebraucht, um all diese Kriterien zu erfüllen. Aber mit dieser Variante bin ich nun ziemlich happy. Und wir wissen ja: Happy Wife, happy Life. Was kommt nach dem Bun? Der Rest des Burgers natürlich. Das Rezept findet ihr hier! […]

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